Archive for May, 2011

SPOT Festival 2011, Teil 2

Posted in New stuff, Serien on May 31st, 2011 by Hennissey – 3 Comments

Weiter geht’s mit dem Nachbericht zum Besuch des SPOT-Festivals in Aarhus am Wochenende. Geh’n wir gleich in die Vollen… in Teil Zwei schreibe ich über Battlekat, die French Films, Treefight For Sunlight, Vinnie Who und mehr

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Golden Grates

Posted in New stuff on May 31st, 2011 by Hennissey – Be the first to comment

Australien bleibt der Ort, in dem man aus dem Nichts Bands vollständig ausgeformte Bands entdecken kann. Nächstes Beispiel: The Grates – ich habe diesen Namen nie bewusst gehört vorher, aber sie stehen schon vorm dritten Album. Aus Brisbane stammend, in New York lebend, bis vor kurzem ein Trio, jetzt ein Duo. Mich erinnert die Vorab-Single “Turn Me On” an 90s-Indie-Girlpop-Bands vom Schlage Belly oder frühe Catatonia – schöne Songs mit einem angenehmen Maß Düsternis und Kratzbürstigkeit.

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Noch ein Ausdruck für die Nummer, die mir hier einfällt: “Yeah Yeah Yeahs-Schorle”. Weil ich den Ausdruck “Yeah Yeah Yeahs light” vermeiden wollte. Light klingt abfällig. Eine Schorle wäre eine angenehm mit sprudelndem Mineralwasser verdünnte, genießbare Version. Und “Turn Me On” klingt wie gesungen von einer nicht ganz so neurotischen, aber immer noch verunsichert melancholischen Karen O.

Übrigens: Die australischen Kommentare sind überrascht über die etwas dunkle Ausrichtung, frühere Grates-Songs waren wohl poppiger. Nur so als Extra-Info.

Dream On!

Posted in New stuff on May 31st, 2011 by Hennissey – Be the first to comment

Ach, all diese skandinavischen Bands, die gleichzeitig Fleet Foxes-folky, Beach Boys-beachy, aber auch irgendwie chillwavey sein wollen! Haben wir noch Platz für eine weitere in unserem Herzen? Young Dreams sind aus Bergen/Norwegen und schlagen in die Treefight/Team Me – Kerbe. Fein.

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SPOT Festival 2011 – Teil 1

Posted in New stuff, Serien on May 30th, 2011 by Hennissey – Be the first to comment

Sodala. Ich war also übers Wochenende mal wieder auf dem dänischen Showcase-Festival SPOT in Aarhus, neue Bands gucken. Die liebe piranha-Mitarbeiterin Elena war diesmal auch mit. Fangen wir mal an mit Teil 1 meines Konzertberichts…

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Another Great Impression

Posted in New stuff on May 30th, 2011 by Hennissey – Be the first to comment

Melodien kann er schreiben, Alexander Burnett alias Sparkadia, das mass man ihm lassen. Hier die neue Single von “The Great Impression”: “Mary”

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Das Runde muss ins Landschaftliche

Posted in Das interessiert die Leute! on May 30th, 2011 by Hennissey – 1 Comment

Drei Cover der letzten Zeit. Alle grob aus dem Genre “Indie-mit-Synthies”. The Naked And Famous (NZL), Miami Horror (AUS) und Giana Factory (DEN). Drei mal praktisch das identische Cover. Eine erst auf den zweiten Blick erkennbare, fast zu abstrakter Kunst gewordene Landschaft im Hintergrund, davor zentral ein den Blick auf diese Landschaft versperrende, gefüllte Kreisfläche in Pinktönen. Kann mir das mal einer erklären? Zitieren diese Alben ein Kunstwerk, das ich nicht kenne? Sie stammen jedenfalls nicht vom gleichen Designer.

Gucken wir uns das noch mal genauer an.

Landschaft: Bergig, aber bewachsen. Ein Verweis auf Neuseeland?
Der vorgelagerte Kreis: in changierenden, grellen Farben gehalten, die mit dem Hintergrund kontrastieren.

Die Landschaft: Auch hier eine Berglandschaft. Die Färbung lässt den Eindruck einer kargen Marslandschaft entstehen, allerdings: Man erkennt eine Wiese im Vordergrund, das Bild ist also farbverfälscht wiedergegeben.
Der vorgelagerte Kreis: Mattes Orange geht von oben nach unten über in pink, in der Farbwelt des Hintergrundes bleibend.

Die Landschaft: Gleich zwei Varianten: Der Wald und der Busch.
Der vorgelagerte Kreis: Am kleinsten von all diesen Covers, die Farbe variiert mehr als bei Miami Horror, aber weniger als bei TNAF. Hmmm. Bemerkenswert hier: Giana Factory verzichten auf Fonts und lassen statt Band- und Albumtitel nur rechts unten ein kleines Symbol aufs Cover. A propos Fonts – die von TNAF und Miami Horror sind sich ebenfalls verdammt ähnlich.

Falls irgendwer bis hier gelesen hat, weil er eine Erklärung oder eine künstlerische Bewertung erhoffte: Sorry, ich steh’ wie der Ochs vorm Berg. Ich finde keines der Cover besonders gelungen, auch wenn das Naked And Famous Cover im Original wenigstens knallig ist und durch den Aufdruck von silbernen Sonderfarben, die hier nicht heraus kommen, gewinnt.

Ich schreibe diesen Post, weil ich mir einfach nicht erklären kann, wie an verschiedenen Orten der Welt die Grafiker fast gleichzeitig ein-und-dieselbe (nicht besonders tolle) Idee haben. Gibt es da ein kollektives Bewusstsein unter Designern? Oder geht ein Katalog um, auf den sich alle berufen? Wird hier jemand zitiert und wenn ja, wer?

Wenn jemand die Auflösung für dieses Rätsel hat, er möge mir bitte Bescheid geben – auch wenn er ein Cover aus der Serie für mich hat, das ich noch übersehen habe.

Sorry, MiMi-Fans…

Posted in Das interessiert die Leute! on May 30th, 2011 by Hennissey – Be the first to comment

guck nicht so traurig, MiMi, es war doch keine Absicht!

…im aktuellen piranha hat der Fehlerteufel sein Unwesen getrieben. In dem Heft, das dieser Tage in die SATURN-Märkte kommt, steht, dass der Artikel zu MiMi von mir stamme und es das Transkript des Gesprächs hier im Blog zu finden gäbe. Leider eine Fehlinformation, beim Layout ist uns da ein Lapsus unterlaufen.

Der Artikel ist erstens aus der Feder unseres Autoren Thomas Clausen – Sorry, Thomas. Zweitens wird es ergo auch kein Transkript auf meiner Seite geben. Die Info zum Transkript sollte eigentlich Cloud Control betreffen (dieser Artikel befand sich im Layout mal an der Stelle, wo jetzt MiMi steht, wurde dann aber an eine andere Stelle geschoben… das für die, die sich für langweilige Backgroundinfo interessieren) – das Cloud Control Interview wird hier dann in absehbarer Zeit auftauchen.

SPOT-ified

Posted in New stuff on May 28th, 2011 by Hennissey – Be the first to comment

…kurze Zwischenmeldung aus dem Hotelbett in Aarhus. Wir (= piranha-Kollegin Elena und meinereiner als Mitglied einer ganzen Horde “utlandiske Branschefolk”, fünftausend dänische Musikfans und die heimische Musikindustrie) sind diese Tage auf dem SPOT Festival und gucken uns eine skandinavische Band nach der anderen an. Interviews mit The William Blakes und Best Ditches-Favorit Vinnie Who sind geführt, heute kommen noch Treefight For Sunlight dazu. Konzertkritiken, Bandvorstellungen und Interview-Transkripts gibt es, wenn wir wieder in München sind.

Vollkommen unabhängig davon: Musik aus Australien, geremixt von Brasilianern. Die Indierocker Faker aus Sydney haben eine erste Nummer aus ihrem kommenden dritten Album “Get Loved” online gestellt: “Dangerous” im Remix von CSS. Sieh an, CSS, die waren mal dermaßen der Hype und man hat sie fast vergessen, weil das zweite Album nicht ans erste anknüpfen konnte. Auch die kommen bald mit ihrem dritten Album “La Liberacion”, das klingt an manchen Stellen lustig fett. Obs die Karriere wieder in die Spur bringt? So oder so – Faker meets CSS sounds like this:

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