Oh you’re so island, Jinsy
Posted in Non-Music on May 10th, 2012 by Hennissey – Be the first to comment
Mal ein Tipp abseits der Musik… Ich kann mich ja außer für Indie und Sechzig auch für britische Comedy begeistern. Meine Favoriten sind The Mighty Boosh, aber die haben ja nun schon recht lange nichts mehr von sich hören lassen. Zwar gab es im Frühjahr die neue Solo-Show von Noel Fielding, aber die ist noch nicht auf DVD zu haben und ich weigere mich, davon youtube-Clips anzugucken. Ich will es mir noch nicht kaputt machen und mich darauf freuen, es dann im Ganzen zu sehen!
Neu aber in meinem Regal: “This Is Jinsy”, eine Serie, die letzten Herbst im UK auf dem Sender Sky Atlantic lief. Die Show ist durchgeknallt genug, um als Boosh-Methadon herhalten zu können.
Auch hier haben wir’s mit einem Duo zu tun. Die zwei Schreiber und Hauptdarsteller heißen Chris Bran und Justin Chubb. Ihre Kreation ist so absurd wie Monthy Python, so abstrus wie The Boosh und geprägt von einer Beknacktheit, die ihre ganz eigene ist.
Das Ganze spielt auf der Insel Jinsy, die man am besten mit ihrer Nationalhymne vorstellt:
Auf Jinsy gibt es u.a. die Hochzeitslotterie, die Ool-Fledermaus, einen Schweine-Postservice und einen Talentwettbewerb, bei dem ein Hund entscheidet. Es wird (wie bei The Boosh) immer mal wieder gesungen, und oft sind diese Songs die Highlights. Letztlich ist das Ganze sowohl herrlich albern als auch sonderlich und surreal. Mich hat diese erste Staffel (eine neue wurde in Auftrag gegeben und soll 2013 auf der Insel gezeigt werden) so richtig schön amüsiert – und mir mit dem “Onion Song” den Ohrwurm der Woche beschert.
Ich bin kein großer Fan von Museen und der Kunst, die da so hängt und rumsteht. Die etepetete Atmosphäre, die Stille… und da PASSIERT so wenig. Jaja, ich weiß, ich sollte mich all diesen Exponaten gefälligst mit grooooßer Ehrfurcht nähern. Und wenn ich was doof finde, habe ich mich zu schämen dafür, dass ich Enggeist es nicht verstanden habe. Aber, Hurra, das habe ich mir abgewöhnt. Ich stehe auch mal vor einem modernen Kunstwerk und erlaube mir zu sagen: Das ist Dreck, plakativer, platter Dreck. Alle halten mich dann für einen schlimmen provinziellen Banausen, hihi. Andererseits, ab und an steht man vor etwas, das bläst einen um, das haut einen weg. 
Noch mal Färöer – hier eben ein Abstecher abseits vom G! Festival
Der Samstag beginnt wieder mit einem Trip an ein paar der schönsten Stellen der Inseln. Heute regnet’s zwar vielfach wieder nervig, aber Hölle, umwerfend schön ist es trotzdem.
Heute geht’s, bevor es mit dem Festival weiter geht, erst mal auf Inselreise. Wir werden von Eiland zu Eiland, von Örtchen zu Örtchen, von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt gefahren. Die Orte haben schwierige Namen, aber das Wetter während des Trips ist angenehm sonnig, genau so wie ich’s mir in München gewünscht habe. Und die Kulisse – ist einfach atemberaubend. Da muss man gar keine Worte verlieren. Die Bilder sollten mehr aussagen, als mein begrenzter Sprachschatz je andeuten kann. Hammer.