Top 10

Viva Late – Top Ten 2009 – No. 01

Posted in Top 10 on April 18th, 2010 by Hennissey – Be the first to comment

Donkeyboy – Ambitions

Sodala. Der Moment, an dem ihr Euch fragt: Echt jetzt? DARAUF haben wir gewartet??? Will der uns verarschen?

Abschluss der Top Ten sind fünf Jungs aus Norwegen mit blödem Bandnamen, die bescheuert aussehen und viel zu poppige Songs schreiben. Viel. zu. poppig. So poppig, dass es weh tut. Da muss man manche Hemmschwelle überschreiten. read more »

Viva Late – Top 10 2009 – No 02

Posted in Top 10 on April 8th, 2010 by Hennissey – Be the first to comment

Hästpojken – Gitarrer, Bas, Trummer & Hat

Im Dezember 2009 rauschte noch jemand an und lieferte auf den letzten Drücker noch den besten Songtitel der Nullerjahre: Hästpojken.

Hästpojken, die „Pferdejungs“, sind die zweite Band von Martin Elisson, der als Teenie mit Bad Cash Quartet in Schweden ganz groß gehandelt wurde. Bad Cash Quartet veröffentlichten nur drei Alben, alle drei stark, aber nie besonders erfolgreich. Nicht mal in der Heimat konnten sie den Vorschusslorbeeren gerecht werden, obwohl sie ihr Debüt noch von der Göteborger Schulbank aus heraus brachten und damals offenbar ein regelrechter Medienhype veranstaltet wurde. read more »

Viva Late – Top 10 2009 – No 03

Posted in Top 10 on April 7th, 2010 by Hennissey – Be the first to comment

So langsam wird’s spannend, ne?

Rang Drei: The Cribs – We Share The Same Skies

Hätte man mir erzählt, dass Johnny Marr, also Johnny F*@%ing Marr, einer der ganz großen Helden, Johnny Marr, der nicht nur bei den Smiths Indie praktisch erfunden hat, sondern auch seitdem immer wieder Geniales leistet, Johnny Marr, der Gitarrenflüsterer, der Fuchs-Großmeister-Astronaut, in dessen Händen eine Gitarre einfach ALLES sein kann – Poplimonade, Kreissäge, Trauerweide, Groovebox…
hätte man mir also erzählt, dass Johnny Marr bei den Cribs einsteigen würde, den rotzigen, nörgelnden, topschlauen Supercribs, der eingeschworenen Drei-Brüder-Bande aus Wakefield… read more »

Viva Late – Top 10 2009 – No 04

Posted in Top 10 on April 6th, 2010 by Hennissey – Be the first to comment

#4. Hurts – Wonderful Life

Quo Vadetis, Hurts?

Jetzt bin ich mal gespannt, ob die das so durchziehen können. Hurts ritten in die Stadt auf dem Rücken eines famos geschmackvollen Videos – “Wonderful Life” war so viel, was an den späten 80s daneben war, superschlau umgepolt und in die richtige Bahn kanalisiert. Black und Breathe und Johnny Hates Jazz und Spandau Ballet und die New Romantics überhaupt… Ein Amalgam, das es schaffte, aus allem, auf das es sich berief, nur das Ideal heraus zu filtern:

Die Anzüge! Die Haare!

Die Duo-Aufteilung “Geschniegelter Sänger sucht das Rampenlicht, schweigsamer Keyboarder als sein kongenialer Steigbügelhalter”!

Das Schwarzweiß! Als wäre Anton Corbijn nicht Jahrzehnte lang scheißout gewesen! read more »

Viva Late Top Ten 2009 – No 05

Posted in Top 10 on April 5th, 2010 by Hennissey – 1 Comment

The Pains Of Being Pure At Heart – Young Adult Friction

(photocredit: Annie Powers)

Hihi. Inzwischen ist längst April und ich arbeite immer noch meine Top Ten 2009 auf. Wenn das ein echter Blogger sehen würde, er würde spucken. Blut und Galle und Gift.

Und dann noch so ein ausgeluuuutschter Blogger-Favorit wie die Painsies. Die kein Mensch Painsies nennt, die man aber POBPAH abkürzen darf. Blah di Blah.

Mei, was soll man noch sagen? Wurde doch alles schon gebloggt. Top-Album, Shoegazing-Revival galore, zuckersüß, hat-man-alles-schon-gehört-aber-man-hört-es-gerne-wieder-vor-allem-wenns-so-perfekt-ist, Soundtrack des Frühlings / Sommers / Herbstes 2009 und drumrum.

Im email IV hatte Sänger Kip Berman auf die Frage “auf was freut Ihr Euch, wenn ihr auf demnächst auf Deutschlandtour geht?” geantwortet: “Auf all die Gummibärchen-Sorten, die wir noch nicht kennen”. Ich hab’ ihm dann zum Konzert im 59:1 (wir hatten noch ein IV für unseren piranha-Fragebogen) einen großen Sack Haribo, Katjes etc zusammen gestellt. Das hat den Guten echt begeistert, zurück in den Backstage-Raum ist er geflitzt und musste es gleich den Anderen zeigen. Tja, das ist meine Assoziation zu POBPAH. Die ich hier erzähle, um wenigstens doch irgend etwas Neues beigetragen zu haben. Gummibärchen und Gitarrenpop, that’s Pains Of Being Pure At Heart in a nutshell.

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Viva Late – Top Ten 2009 – No 06

Posted in Top 10 on March 24th, 2010 by Hennissey – 2 Comments

Deportees, ihr macht’s mir nicht leicht.

Von den besten Songs des dritten Albums dieser Band gibt’s keine Videos in dem Sinne. Das Video, das sie dann doch gedreht haben, haben sie ausgerechnet zum Song “When They Come”, gedreht. In meinen Augen so ziemlich das müdeste Stück dieser sonst so famosen Langspielplatte.

Naja. Fakt ist: “Under The Pavement, The Beach” hat in Schweden letzte Saison ziemlich abgeräumt und viele Preise a la “Album des Jahres” gewonnen. Das ist zu Recht passiert, denn das dritte Album war ein Quantensprung für dieses Quartett. Ihre ersten beiden Alben “All Prayed Up” und “Damaged Goods” waren feine, gepflegte Soul-Pop-Platten, hatten jeweils zwei drei herausragende Songs und nicht zu Unrecht durften die Vier irgendwann in England und Irland als support act von Phoenix touren. read more »

Viva Late – Top 10 2009 – No 07

Posted in Top 10 on March 22nd, 2010 by Hennissey – Be the first to comment

7. Alberta Cross – ATX
Eine Band, die kein Mensch auf dem Zettel hatte. Ohne großes Tamtam kam diese CD ins Haus geflattert, lag erst mal ein paar Tage ungehört auf dem Stapel – doch als ich mich dann endlich bequemt hatte, sie doch mal auszuprobieren, hatten Alberta Cross in Sekunden einen neuen Fan gewonnen. Ein Schwede, ein Brite, drei Amis und Songs, die die Grazie von Ryan Adams haben und den Flow von The Verve. Auch live umwerfend!

„ATX“ wäre in dieser Hitliste weiter vorne gestanden, wäre das Video nicht so ein uninspiriertes Aneinanderschneiden von Live-Footage.

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Viva Late – Top Ten 2009 – No 08

Posted in Top 10 on March 22nd, 2010 by Hennissey – Be the first to comment

8. Thao With The Get Down Stay Down – Cool Yourself

Dieser Clip ist drollig. Thao Nguyen und ihre Band, tja, schwierig zu beschreiben, was sie  auszeichnet. Sie sind ein US-Indie-Gitarrenrock-Trio, wie es im Buche steht, ein bisserl lo-fi, nicht aufgebrezelt. Ihr Pop ist von der Sorte, die man quirky nennt, ihre Songs sind durchaus eingängig, aber nicht gefällig. Thao singt Texte aus ihrem Beziehungsleben, formuliert feinsinnig und, wenn es angebracht ist, nahegehend. Man bildet sich schon ein, ihre Gefühlswelt nacherleben zu können, also macht sie da etwas richtig. Insgesamt ist diese Band dennoch nicht spektakulär, aber das passt, das passt zu ihnen. read more »